
17.06.2026, Tag 1: Anreise und „Einrolltour“
Am Mittwochmorgen reisten wir individuell nach Bramsche. Schon in Fahrradkluft trafen wir bis 12:30 Uhr am Hotel Idingshof ein. Nachdem wir unsere Räder entladen und das Zubehör vorbereitet hatten, besprachen wir gemeinsam den weiteren Tagesablauf. Pünktlich um 13:00 Uhr starteten wir zu unserer ersten kleinen „Einrolltour“ (38 km) nach Westerkappeln. Dort stärkten wir uns in der Eisdiele mit diversen Köstlichkeiten. Anschließend fuhren wir auf der westlichen Seite von Osnabrück zurück und waren gegen 16:00 Uhr wieder im Hotel. Nun konnten wir einchecken, machten wir uns frisch und genossen ab 18:30 Uhr das gemeinsame Abendessen. Den Abend ließen wir in geselliger Runde ausklingen.
18.06.2026, Tag 2: Historische Tour zur Varusschlacht
Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir um 9:15 Uhr zu unserer längsten Etappe: 65,7 Kilometer lagen vor uns. Zuerst radelten wir zum Dümmer See mit dem ersten Stopp in der Aal-Räucherei Hoffmann. Dort gab es übrigens nicht nur Fisch. Danach ging es weiter zum Museum & Park Kalkriese, dem Schauplatz der berühmten Varusschlacht, wo wir uns entspannt im Café niederließen. Trotz reichlicher Pausen für Einkehr und Getränke, kehrten wir schon gegen 16:00 Uhr ins Hotel zurück. Nach dem Duschen – einige von uns nutzten sogar die Gelegenheit zum Schwimmen oder Saunieren – trafen wir uns wieder zum Abendessen. Der Tag endete mit Spielen und netten Gesprächen.
19.06.2026, Tag 3: Osnabrück entdecken
Am Freitag führte uns unsere Tour nach Osnabrück. Wieder ging es nach dem Frühstück gegen 9:15 Uhr los und vor uns lagen insgesamt 57 Kilometer. In Osnabrück legten wir eine 1,5 stündige Pause ein, in der jeder individuell seinen Neigungen folgen konnte. Weiter ging es dann erneut zu einer Eisdiele, damit wir die inzwischen doch hohen Temperaturen etwas erträglicher gestalten konnten. Die Rückfahrt zum Hotel verlief entspannt, sodass wir pünktlich wieder im Idingshof eintrafen. Abermals wurde das gegenüberliegende Hallenbad mit Freiluftbecken genutzt, um mittels „Schwalldusche“ eine willkommene Entspannung zu erhalten. Auch an diesem Abend verbrachten wir gemeinsam Zeit bei Spielen und guten Gesprächen.
20.06.2026, Tag 4: Durch die Heide nach Ankum
Am Samstag ließ uns erstmal beim Frühstück ein Starkregen mit Gewitter erstarren und die Wetterapps wurden kräftig begutachtet. Aber nach dieser gelungenen Abkühlung starteten wir wieder um 9:15 Uhr in nordwestliche Richtung durch die Heideflächen am Gehn bei Bramsche. Unterwegs konnten wir ein stylisches Hotel bewundern, welches mit Eisenbahnromantik überzeugte. Hier wurden nicht nur die Speisen und Getränke per Modellbahn an die Tische serviert, hier konnte man auch in einem Eisenbahnwaggon übernachten. Leider hatte es während unseres Halts noch geschlossen, aber das freundliche Personal ließ uns alles anschauen. Weiter ging es lange Zeit immer sachte bergauf, um dann aber umso schöner den Fahrtwind beim Bergabfahren zu genießen. Nächstes Etappenziel war der Ort Ankum. Hier ließen wir uns in einer Eisdiele oder im „Fischparadies“ verwöhnen. Nach heute „nur“ 55,5 Kilometern erreichten wir wieder das Hotel, wo wir den letzten gemeinsamen Abend erstmal wie gewohnt mit Schwimmen, Essen, Gesprächen und sogar einem kleinen Kickerturnier verbrachten, um dann in der Bar das Fußballspiel Deutschland – Elfenbeinküste zu bejubeln..
21.06.2026, Tag 5: Abschied und „Ausrolltour“
Ja denkste. Nach den letzten 4 Tagen bei steigenden Temperaturen und inzwischen 220 Km Fahrradfahren hatte am Sonntag keiner mehr so richtig Lust auf eine „Ausrolltour“. Einstimmig wurde auf die letzte Etappe zum Alfsee nach dem Frühstück verzichtet. So checkten wir bis 11:00 Uhr aus, packten unsere Sachen und Fahrräder und fuhren wieder individuell nach Hause.
Fazit:
Unsere fünftägige Radtour war ein voller Erfolg: abwechslungsreiche Strecken, kulinarische Highlights, interessante Ausflugsziele und viel gemeinsamer Spaß. Insgesamt legten wir rund 220 Kilometer zurück und verbrachten etwa 13 Stunden auf dem Rad – eine perfekte Mischung aus Aktivität, Kultur und Geselligkeit. Die Touren wurden von Klaus Gritzke zusammengestellt und Detlef Boddenberg unterstützte mit Hintergrundwissen und Recherchen für die kulinarischen Zwischenstopps. Nun warten alle auf das nächste Ziel, wenn es wieder heißt:
„VSV-Radwanderer on Tour 2027“.















